Die Cocagnière


Unsere erste Arbeit war es, nach einem angepassten Ort zu forschen.

Ein Ort, der es ermöglichen würde, mit Ihnen nicht nur angenehme Momente zu verbringen, sondern gleichzeitig auch unser persönliches Vergnügen stärken, in dieser Gegend zu leben. Ein Ort, in dem wir von weit her kommende Freunde wieder treffen würden.

niche03.jpg Die "Cocagnière" ist der Klettermast, den man in der Kirmes von alten Zeiten bestieg, um zu versuchen einen Schinken, oder andere Naschhaftigkeiten davon abzuhängen.

Die "Cocagnière" ist aber auch das Schlaraffenland, dessen Legende bis in die Renaissance-Zeit zurückführt, eine Anspielung an den Reichtum der damaligen Bevölkerung des Gold-Dreiecks - Toulouse, Albi, Carcassone - dank der Produktion einer Farbsubstanz -das Pastell- hergestellt in der Form einer Schale "coque" oder "Cocagne", auch „Isatis Tinctoria“ genannt, eine Kreuzblütlerpflanze also, deren Blätter ein außergewöhnliches Blau verschaffen.

Diese Farbe wird ab und zu auch «Blauer Karren» genannt, weil die Bauer die Pastell-Farbe im Gefäßfond -sehr geschätzt für deren abstossenden Eigenschaften gegen Mücken und andere Insekten- wiedererlangten, und sie damit die Karren, Pflüge, Hörner der Rinder, Fensterläden, Türen und Fensterrahmen in Blau bemalten.